
Anlegerwohnung: Die 4 Vor- und Nachteile einer Anlegerimmobilie
Sie möchten Ihr Geld sicher und gewinnbringend anlegen und fragen sich, ob eine Anlegerimmobilie die richtige Art der Geldanlage ist? Dieser Beitrag zeigt die vier wichtigsten Vor- und Nachteile einer Anlegerimmobilie.
Schnell zeigt sich, dass die Vorteile häufig überwiegen und sich viele Nachteile durch eine gute Vorbereitung umgehen lassen. Machen Sie sich am besten selbst ein Bild.
Die 4 Vorteile einer Anlegerimmobilie
Vorteil Nr. 1: Regelmäßiges Zusatzeinkommen
Das regelmäßige Zusatzeinkommen ist häufig der Hauptgrund für den Kauf einer Anlegerimmobilie. Durch die Mieteinnahmen entsteht eine zusätzliche Einnahmequelle.
Wurde für den Kauf ein Kredit aufgenommen, muss dieser zunächst getilgt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht schon während der Tilgung ein Überschuss erzielt werden kann. Spätestens nach Abzahlung des Kredits bleibt ein verlässlicher Zuverdienst.
Vorteil Nr. 2: Vergleichsweise sichere Geldanlage
Eine Anlegerwohnung gilt als vergleichsweise solide Art der Geldanlage. Die Nachfrage nach Wohnraum ist – insbesondere in Wien – konstant gegeben, sei es zur Miete oder zum Kauf.
Da es sich um vergleichsweise stabile Einnahmen handelt, sind sie weitgehend unabhängig von kurzfristigen Schwankungen des Kapitalmarkts. Zudem lässt sich eine Immobilie bei veränderten Plänen wieder verkaufen.
Vorteil Nr. 3: Mögliche Wertsteigerung
In den vergangenen Jahrzehnten war bei Immobilienpreisen vielerorts ein Aufwärtstrend zu beobachten. Eine künftige Wertentwicklung lässt sich daraus zwar nicht garantieren, dennoch gelten Immobilien in gefragten Lagen langfristig als wertbeständig – was sich auch positiv auf die erzielbaren Mieteinnahmen auswirken kann.
Vorteil Nr. 4: Mögliche Steuervorteile
Auch steuerlich kann eine Anlegerimmobilie Vorteile bieten. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich verschiedene Kosten geltend machen – etwa Finanzierungszinsen oder Abschreibungen.
Da die steuerliche Behandlung stark von der individuellen Situation abhängt, sollten Sie sich dazu unbedingt von einem Steuerberater beraten lassen.
Die 4 Nachteile einer Anlegerimmobilie
Nachteil Nr. 1: Risiko eines Leerstands
Ein längerer Leerstand bedeutet, dass keine Mieteinnahmen erzielt werden und die laufenden Kosten dennoch anfallen. Deshalb sollte schon vor dem Kauf gut überlegt werden, welche Immobilie als Anlage in Frage kommt – die Vermietbarkeit spielt dabei eine zentrale Rolle.
Welche fünf Fragen Ihnen helfen, die passende Anlegerwohnung zu finden, lesen Sie im Beitrag Mit 5 Fragen zur passenden Anlegerimmobilie.
Nachteil Nr. 2: Kosten für die Instandhaltung
Pflege und Wartung sind wichtig. Immer wieder fallen Instandhaltungen oder Reparaturen an, um den Wert der Immobilie zu erhalten. Diese Kosten – etwa für eine defekte Herdplatte oder den Austausch eines Boilers – sollten von Anfang an einkalkuliert werden.
Nachteil Nr. 3: Kosten durch säumige Mieter
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Mieter die Miete nicht oder nur teilweise zahlen. Neben den Mietausfällen können dabei auch Rechtsanwaltskosten entstehen.
Vollständig schützen lässt sich davor niemand. Sinnvoll ist es jedoch, einen Einkommensnachweis der letzten Monate einzufordern und eine Kaution zu vereinbaren, die bei Zahlungsausfällen herangezogen werden kann.
Nachteil Nr. 4: Hohe Fixkosten
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Fixkosten nicht zu hoch sind. Nehmen Sie sich Zeit für die Kalkulation und berücksichtigen Sie mögliche Kreditkosten und Leerstände.
Zu den Fixkosten zählen unter anderem:
- Betriebskosten
- Verwaltungskosten
- Rücklagen
- Sanierungsdarlehen
Fazit: Lohnt sich eine Immobilie als Geldanlage?
In vielen Fällen bringt eine Immobilie als Geldanlage mehr Vor- als Nachteile mit sich. Auch wenn sich Vor- und Nachteile zahlenmäßig die Waage halten, lassen sich die Nachteile durch sorgfältige Recherche gut abfedern.
Wer sich vor dem Kauf ausreichend informiert und bei der Suche genau hinschaut, kann viele Risiken wie Leerstand und hohe Fixkosten begrenzen. Eine Anlegerimmobilie ist in erster Linie eine vergleichsweise stabile Geldanlage, die auf Dauer zusätzliches Einkommen bieten kann.
Sie haben weitere Fragen zum Thema Anlegerwohnung?
Oder Sie brauchen Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Anlegerwohnung? Kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich – oder stöbern Sie direkt in unseren aktuellen Immobilienangeboten.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Anlegerwohnung?+
Eine Anlegerwohnung kann regelmäßige Mieteinnahmen und langfristig eine Wertsteigerung bieten. Ob sie sich lohnt, hängt von Lage, Zustand, Kaufpreis und der erzielbaren Miete ab und sollte individuell geprüft werden.
Welche Nachteile hat eine Anlegerimmobilie?+
Zu den Risiken zählen Leerstände, laufende Instandhaltungs- und Fixkosten sowie mögliche Mietausfälle. Eine sorgfältige Auswahl und Kalkulation hilft, diese Risiken zu begrenzen.
Kann ich Kosten einer Anlegerwohnung steuerlich geltend machen?+
Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich verschiedene Kosten steuerlich geltend machen, etwa Finanzierungszinsen oder Abschreibungen. Welche Vorteile in Ihrem Fall zutreffen, klären Sie am besten mit einem Steuerberater.

